Cemento Antracite 60x120
60x120 cm · Bodenfliese · Matt
46,29 € / m²
inkl. MwSt., keine Versandkosten – Abholung
Nur noch 25,92 m² verfügbar
Zurückhaltend, grafisch, unaufgeregt – Betonoptik ist der Hintergrund, vor dem Möbel und Armaturen wirken. Verfügbarkeit tagesaktuell aus unserem Lager – bereits um reservierte Ware bereinigt.
60x120 cm · Bodenfliese · Matt
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120x120 cm · Feinsteinzeug · Matt
79,14 € / m²
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80x80 cm · Bodenfliese · Matt
41,06 € / m²
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Betonoptik ist der ruhigste Bodenbelag, den Feinsteinzeug hergibt. Sie hat keine Maserung, die eine Richtung vorgibt, und kein Muster, das sich wiederholt – die Fläche tritt zurück und lässt Möbel, Küche und Licht wirken. Das macht sie zur naheliegenden Wahl für offene Wohnbereiche, Küchen und Flure sowie für alles, was nach Loft aussehen soll, ohne die Nachteile von echtem Sichtbeton zu haben: kein Absanden, keine Fleckenempfindlichkeit, keine jährliche Imprägnierung.
Im Bad funktioniert Betonoptik ebenfalls, verlangt dort aber eine Überlegung: Große graue Flächen können in einem kleinen, fensterlosen Bad kalt wirken. In der Ausstellung sehen Sie den Unterschied zwischen einem warmen Grau mit Sandton und einem kühlen Zementgrau sofort – am Bildschirm ist er kaum zu erkennen.
Wovon wir abraten: Betonoptik in einem Raum, in dem bereits viel Unruhe steckt – gemusterte Tapete, starke Holzmaserung, bunte Küchenfronten. Der ruhige Boden gleicht das nicht aus, er verstärkt den Eindruck von Beliebigkeit.
Weil die Fliese selbst kein Muster hat, entscheidet die Fuge über das Bild. Je größer das Format, desto weniger Fugen und desto näher kommt die Fläche dem geschütteten Estrich, den sie nachahmt. Deshalb ist Betonoptik das Muster, bei dem sich Großformat am deutlichsten auszahlt.
In der Praxis: 60x120 cm ist der gängige Kompromiss und in fast jedem Raum richtig. 120x120 cm wirkt in offenen Wohnbereichen ab etwa 25 m² noch einmal ruhiger. 60x60 cm bleibt sinnvoll bei verwinkelten Grundrissen, wo größere Platten viel Verschnitt erzeugen.
Zur Fugenfarbe: Eine Fuge im Ton der Fliese verschwindet, eine dunklere zeichnet ein Raster. Beides ist eine Entscheidung, kein Zufall – und sie lässt sich später nicht mehr ändern.
Drei Angaben entscheiden, ob Sie mit der Fliese zufrieden werden.
Erstens die Anzahl der Druckbilder. Betonoptik wird digital bedruckt. Ein Werk, das nur vier oder sechs verschiedene Bilder verwendet, erzeugt auf großer Fläche ein sichtbares Muster – man sieht dieselbe Wolke alle paar Quadratmeter wieder. Gute Serien arbeiten mit dreißig und mehr Varianten.
Zweitens die Rutschklasse. Für Wohnräume genügt die Grundausführung. Für Bad, Küche und Hauswirtschaftsraum ist R10 sinnvoll, im Duschbereich R11 oder eine Ausführung mit Bewertungsgruppe B.
Drittens rektifiziert oder nicht. Rektifizierte Fliesen sind nach dem Brand auf Maß geschnitten und lassen Fugen ab etwa 2 mm zu. Nicht rektifizierte brauchen 3 bis 5 mm. Bei Betonoptik, die von der fugenlosen Wirkung lebt, ist das ein sichtbarer Unterschied.
Betonoptik in großen Formaten verlangt einen ebenen Untergrund. Die Toleranz nach DIN 18202 reicht bei 120 cm Kantenlänge oft nicht aus; ein Ausgleichsspachtel ist häufig günstiger als der Ärger über Überzähne. Beim Verlegen im Halbverband gilt bei Großformat maximal ein Drittel Versatz, nicht die Hälfte – sonst steht die Plattenmitte durch die Wölbung höher als die Nachbarkante.
In der Pflege ist Feinsteinzeug anspruchslos: Wasser und ein neutraler Reiniger genügen. Was Sie vermeiden sollten, sind Wischpflegen mit Glanzzusatz. Sie legen einen Film auf die Oberfläche, der matt anläuft und ausgerechnet auf ruhigen grauen Flächen jeden Streifen zeigt.
Deutlich. Echter Sichtbeton ist saugfähig, nimmt Fett und Rotwein auf und muss regelmäßig imprägniert werden. Feinsteinzeug in Betonoptik nimmt unter 0,5 % Wasser auf – Flecken bleiben an der Oberfläche und lassen sich abwischen.
Das hängt am Farbton und am Licht. Ein warmes Grau mit Sandanteil wirkt in einem Raum mit Tageslicht ruhig, nicht kalt. Auf Fußbodenheizung ist Feinsteinzeug ohnehin angenehmer als Holz, weil es die Wärme besser weitergibt. Sehen Sie sich die Fliese vor der Entscheidung im Tageslicht an.
Ja, wenn Sie die passende Ausführung wählen. Viele Serien gibt es in 10 mm für innen und in 20 mm für außen, im selben Farbton. So läuft der Boden optisch von der Küche auf die Terrasse durch.
Rechnen Sie 7 bis 10 % Verschnitt, bei diagonaler Verlegung oder verwinkelten Grundrissen eher 15 %. Legen Sie darüber hinaus einen halben Karton als Reserve zurück – aus derselben Charge, denn eine Nachbestellung Jahre später trifft den Ton nicht mehr genau.
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